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Evidenzbasierte Rehabilitation nach Implantation einer Knie-Totalendoprothese (Knie-TEP)

Jan Farber, Physiotherapeut B.Sc.
, 7 Minuten Lesezeit

Zusammenfassung

Die Implantation einer Knie-Totalendoprothese (Knie-TEP) ist ein gängiges chirurgisches Verfahren bei fortgeschrittener, symptomatischer Kniegelenksarthrose, wenn konservative Therapiemaßnahmen ausgeschöpft sind. Dieser Artikel bietet eine evidenzbasierte Übersicht über die Indikationsstellung, den prä- und postoperativen Verlauf, therapeutische Modalitäten, Meilensteine des Bewegungsumfangs (Range of Motion, ROM), die Haltbarkeit der Prothese sowie einen dreiphasigen Rehabilitationsplan. Besondere Berücksichtigung finden dabei die aktuellen Leitlinien zur Operationsindikation sowie Erkenntnisse zu Kryotherapie, CPM-Schienen und der Rückkehr zum Sport (Return-to-Sport).

1. Einleitung

Die Knie-Totalendoprothese (Knie-TEP) umfasst die Resektion und den Ersatz geschädigter Knochen- und Knorpelareale an den distalen Femurkondylen, dem proximalen Tibiaplateau und gegebenenfalls der Patella. Die eingesetzten Implantate bestehen in der Regel aus biokompatiblen Metalllegierungen und synthetischen Materialien (zumeist Polyethylen), welche auf der Tibiakomponente zementiert werden, um die Reibung mit der Femurkomponente zu minimieren (Hughen, 2024). Primäre Kandidaten für diesen Eingriff sind Patienten mit symptomatischer Gonarthrose, die unter anhaltenden Schmerzen, Funktions- und Kraftverlust sowie eingeschränkter Mobilität leiden und bei denen eine konservative Behandlung erfolglos blieb.

2. Indikationsstellung und präoperatives Management

Die Indikationsstellung zur Knieendoprothese ist in Deutschland leitliniengestützt geregelt. Maßgeblich ist die S2k-Leitlinie Indikation Knieendoprothese (Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie [DGOU], 2023), deren Geltungsbereich sich explizit nicht nur auf Totalendoprothesen, sondern auch auf unikondyläre Knieendoprothesen bezieht. Ergänzend enthält die S3-Leitlinie Gonarthrose (DGOU, 2024) Empfehlungen zur Indikationsstellung auf erweiterter Evidenzgrundlage. Vor dem Eingriff bedarf es einer strukturierten Abklärung und Vorbereitung.

2.1 Objektive und subjektive Hauptkriterien für eine OP-Indikation

Die Indikation zur Operation erfordert das Vorliegen objektiver und subjektiver Kriterien. Objektiv muss im Röntgenbild unter Belastung ein Strukturschaden nachweisbar sein. Bei einer Gonarthrose wird ein fortgeschrittenes Stadium ab Kellgren und Lawrence Grad 3 oder 4 vorausgesetzt, während bei einer Osteonekrose eine dadurch bedingte Deformierung oder ein Defekt der Gelenkfläche bestehen muss.

Auf subjektivem Niveau müssen beeinträchtigende Knieschmerzen sowie eine kniebezogene Einschränkung der Lebensqualität über mindestens drei Monate bestehen. Zudem muss eine adäquate medikamentöse und nicht-medikamentöse konservative Therapie über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten erfolglos geblieben sein. Zur objektiveren Beurteilung des subjektiven Leidensdrucks und der eingeschränkten Lebensqualität wird der Einsatz validierter Instrumente (sogenannte Patient-Reported Outcomes) empfohlen (DGOU, 2023).

2.2 Modifizierbare Risikofaktoren und Kontraindikationen

Um das postoperative Outcome zu optimieren, sollten modifizierbare Risikofaktoren vor der Operation adressiert werden:

  • Stoffwechsel und Gewicht: Bei Patienten mit Diabetes mellitus sollte ein HbA1c-Wert von unter 8 Prozent angestrebt werden. Patienten mit einem Body-Mass-Index (BMI) ab 30 kg/m² sollte vor dem Eingriff eine Gewichtsreduktion empfohlen werden.
  • Lebensstil und Vorerkrankungen: Rauchern wird empfohlen, den Nikotinkonsum mindestens einen Monat vor der geplanten Operation einzustellen. Eine behandlungsbedürftige Anämie ist vorab zu diagnostizieren und zu optimieren. Ebenso wird bei Verdacht auf eine nicht ausreichend therapierte psychische Erkrankung im Vorfeld eine fachspezifische Abklärung angeraten.
  • Medikamentöse Einflüsse: Nach einer intraartikulären Glukokortikoid-Injektion sollte die Operation frühestens nach sechs Wochen, idealerweise jedoch erst nach drei Monaten erfolgen. Sind zum Operationszeitpunkt systemische Glukokortikoide erforderlich, sollte die Dosis höchstens 7,5 mg Prednisolon pro Tag betragen. Aktive entzündlich-rheumatische Erkrankungen müssen zudem adäquat medikamentös kontrolliert sein.

Die absoluten Kontraindikationen für den Eingriff umfassen floride oder aktive Infektionen im Kniegelenk und den Weichteilen, hämatogen streuende Infektionen sowie akute kardiovaskuläre Ereignisse. Als relative Kontraindikationen gelten eine durch Begleiterkrankungen deutlich verkürzte Lebenserwartung sowie ein sehr hoher BMI ab 40 kg/m² (DGOU, 2023).

2.3 Partizipative Entscheidungsfindung

Ein wesentlicher präoperativer Schritt ist die partizipative Entscheidungsfindung (Shared Decision Making). Patienten sollen dazu angeregt werden, individuelle Therapieziele zu formulieren. Die Erwartungen hinsichtlich der Operation und des zu erwartenden funktionellen Ergebnisses müssen im Vorfeld auf ihre Realisierbarkeit besprochen und gemeinsam dokumentiert werden (DGOU, 2023).

3. Postoperatives Management und Frühmobilisation

3.1 Krankenhausverweildauer und Mobilisation

In einer Korrelationsstudie an 1200 Patienten lag der Median der Krankenhausverweildauer nach einer Knie-TEP bei drei Tagen (Papalia et al., 2022). Sogenannte Fast-Track-Chirurgiekonzepte zielen auf eine beschleunigte Frühmobilisation ab, idealerweise mit einer ersten Gehphase am Tag der Operation. In einer randomisierten kontrollierten Pilotstudie mit 50 Patienten verkürzte ein Fast-Track-Protokoll die Verweildauer von durchschnittlich 4,7 auf 3,7 Tage und führte in der ersten Woche zu geringeren Schmerzwerten sowie besseren Ergebnissen in funktionellen Tests (Fransen et al., 2018). Aufgrund der geringen Fallzahl erlaubt diese Studie keine Aussage zu Rehospitalisierungs- oder Mortalitätsraten. Risikofaktoren für einen verlängerten Aufenthalt umfassen Komorbiditäten wie arterielle Hypertonie und Diabetes mellitus, eine verlängerte Operationszeit sowie intraoperative Blutverluste (Papalia et al., 2022).

Patienten beginnen typischerweise innerhalb der ersten 24 bis 48 Stunden postoperativ mit dem Gehen. Eine systematische Übersichtsarbeit zeigt, dass die Frühmobilisation nach Hüft- oder Kniegelenkersatz die Krankenhausverweildauer verkürzt (Guerra et al., 2015). Initial erfolgt die Mobilisation unter Anleitung des Pflege- und Rehabilitationspersonals unter Verwendung von Gehhilfen (z. B. Rollator oder Unterarmgehstützen).

3.2 Komplikationsmonitoring: Tiefe Venenthrombose

Warnzeichen

Die tiefe Venenthrombose (TVT) stellt eine relevante postoperative Komplikation dar, die sich häufig im Wadenbereich manifestiert. Zu den klinischen Warnsignalen zählen übermäßige Schwellungen entlang des Beins, lokale Überwärmung, Druckschmerzhaftigkeit in der Wade sowie eindrückbare Ödeme (Pitting Edema). Bei Verdacht ist eine umgehende notfallmedizinische Abklärung erforderlich.

Weitere zu überwachende Komplikationen umfassen Wundheilungsstörungen, Blutungen, sensorische oder motorische Ausfälle sowie Infektionen (Hughen, 2024).

4. Interventionen und therapeutische Modalitäten

4.1 Kryotherapie

Der routinemäßige Einsatz von Kryotherapie wird kontrovers diskutiert. Ein Cochrane-Review fand Evidenz niedriger Vertrauenswürdigkeit dafür, dass Kryotherapie den Schmerz nach 48 Stunden geringfügig verbessern kann, mit einer mittleren Differenz von 1,6 Punkten auf einer zehnstufigen Skala aus sechs Studien mit 530 Teilnehmenden. Für den Bewegungsumfang bei Entlassung zeigte sich aus drei Studien mit 174 Teilnehmenden eine Differenz von 8,3 Grad zugunsten der Kryotherapie, ebenfalls bei niedriger Vertrauenswürdigkeit der Evidenz (Aggarwal et al., 2023). Die Autoren schlussfolgern, dass die potenziellen Vorteile möglicherweise zu gering sind, um den Einsatz zwingend zu rechtfertigen. Aus pragmatischer Sicht kann eine Kälteanwendung jedoch empfohlen werden, sofern sie die Toleranz des Patienten gegenüber Mobilisationsübungen verbessert (Hughen, 2024).

4.2 Kontinuierliche passive Bewegung (CPM)

Der Einsatz von motorisierten Bewegungsschienen (Continuous Passive Motion, CPM) wird nach aktueller Evidenz nicht routinemäßig empfohlen. Eine Metaanalyse zeigte, dass CPM-Geräte den postoperativen Bewegungsumfang, die Schmerzen oder die Funktion nicht signifikant verbessern (Jia et al., 2024). Auch klinische Praxisleitlinien raten aufgrund von Kosten, Ineffizienz und der damit verbundenen verlängerten Bettruhe von der routinemäßigen Nutzung ab (Jette et al., 2020).

5. Klinische Outcomes: Bewegungsumfang und Haltbarkeit

5.1 Range of Motion (ROM)

Das Ziel der meisten Rehabilitationsprotokolle ist das Erreichen eines Bewegungsumfangs von mindestens 0 bis 115 Grad, besser 0 bis 120 Grad (Extension und Flexion) (Hughen, 2024). Für alltägliche Aktivitäten sind unterschiedliche Flexionsgrade erforderlich. Eine elektrogoniometrische Untersuchung an 20 älteren Personen ohne Kniebeschwerden ergab, dass Gehen und das Begehen von Steigungen weniger als 90 Grad Knieflexion erfordern, Treppen und Stühle 90 bis 120 Grad und das Einsteigen in eine Badewanne etwa 135 Grad (Rowe et al., 2000). Nach den Referenzdaten von Kittelson et al. (2020) erreicht die 50. Perzentile der Patienten etwa 40 bis 60 Tage postoperativ eine Kniebeugung von 115 Grad, während die 90. Perzentile im selben Zeitraum 130 Grad erreicht (zitiert nach Hughen, 2024).

5.2 Wie lange hält meine Knieprothese? (Implantatüberleben)

Die große Mehrheit der Knie-Totalendoprothesen hält zwischen 15 und 25 Jahren. Auf Basis der Daten des britischen National Joint Registry berichten Rashed et al. (2021) gepoolte Überlebensraten von 96,7 Prozent nach 10 Jahren und 95,4 Prozent nach 15 Jahren. Eine Metaanalyse von Evans et al. (2019) auf Basis von Fallserien und nationalen Registerdaten geht davon aus, dass etwa 82 Prozent der Totalendoprothesen bei Arthrose-Patienten eine Haltbarkeit von 25 Jahren aufweisen.

6. Krafttraining und Return-to-Sport

Progressives Widerstandstraining ist nach einer Knie-TEP sicher und ausdrücklich empfohlen (Jette et al., 2020). Die Wiederherstellung der Kraftkapazität des Quadrizeps ist wesentlich für die funktionelle Erholung. Hinsichtlich der Rückkehr zum Sport zeigen Daten, dass über 90 Prozent der Patienten in Low-Impact-Sportarten (Schwimmen, Radfahren, Golf) zurückkehren können. Bei Intermediate-Impact-Sportarten (Wandern, Skifahren) liegt die Quote bei etwa 64 Prozent, bei High-Impact-Sportarten (Tennis, Laufen) bei 43 Prozent (Witjes et al., 2016). Eine generelle Freigabe für High-Impact-Sportarten bleibt aufgrund fehlender qualitativ hochwertiger Langzeitdaten Gegenstand einer gemeinsamen Entscheidungsfindung (Shared Decision Making) (Dagneaux et al., 2017).

7. Phasenmodell der Rehabilitation

Das Rehabilitationsprotokoll (in Anlehnung an die Ohio State University, vgl. Hughen, 2024) unterteilt sich typischerweise in drei Hauptphasen:

Phase 1

Woche 0 bis 6

Fokus auf Gewebeschutz, Schwellungsmanagement, Wiederherstellung der vollen Knieextension sowie Flexionsförderung (Ziel: 115 bis 120 Grad bis Woche 8 bis 12). Beginn der Quadrizeps-Aktivierung (z. B. Isometrie, Heel Slides) und Normalisierung des Gangbildes.

Phase 2

Woche 6 bis 12

Wiederherstellung der nahezu vollständigen ROM, progressives Krafttraining der gesamten unteren Extremität (z. B. Kniebeugen, Beinpresse, Step-ups) und schmerzfreie Bewältigung von Alltagsaktivitäten (Activities of Daily Living, ADLs).

Phase 3

ab Woche 12

Vollständige Rückkehr zum prämorbiden Funktionsniveau, Maximierung der Kraftausdauer und Hypertrophie sowie, nach ärztlicher Freigabe, Integration von plyometrischem Training und sukzessiver Return-to-Sport.

8. Quellenverzeichnis

  1. Aggarwal, A., Adie, S., Harris, I. A., & Naylor, J. (2023). Cryotherapy following total knee replacement. Cochrane Database of Systematic Reviews, 9(9), CD007911. doi.org/10.1002/14651858.CD007911.pub3
  2. Dagneaux, L., Bourlez, J., Degeorge, B., & Canovas, F. (2017). Return to sport after total or unicompartmental knee arthroplasty: An informative guide for residents to patients. EFORT Open Reviews, 2(12), 496-501. doi.org/10.1302/2058-5241.2.170037
  3. Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie. (2023). S2k-Leitlinie Indikation Knieendoprothese (Version 2.0, AWMF-Registernummer 187-004). register.awmf.org/de/leitlinien/detail/187-004
  4. Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie. (2024). S3-Leitlinie Prävention und Therapie der Gonarthrose (AWMF-Registernummer 187-050). register.awmf.org/de/leitlinien/detail/187-050
  5. Evans, J. T., Walker, R. W., Evans, J. P., Blom, A. W., Sayers, A., & Whitehouse, M. R. (2019). How long does a knee replacement last? A systematic review and meta-analysis of case series and national registry reports with more than 15 years of follow-up. The Lancet, 393(10172), 655-663. doi.org/10.1016/S0140-6736(18)32531-5
  6. Fransen, B. L., Hoozemans, M. J. M., Argelo, K. D. S., Keijser, L. C. M., & Burger, B. J. (2018). Fast-track total knee arthroplasty improved clinical and functional outcome in the first 7 days after surgery: A randomized controlled pilot study with 5-year follow-up. Archives of Orthopaedic and Trauma Surgery, 138(9), 1305-1316. doi.org/10.1007/s00402-018-3001-2
  7. Guerra, M. L., Singh, P. J., & Taylor, N. F. (2015). Early mobilization of patients who have had a hip or knee joint replacement reduces length of stay in hospital: A systematic review. Clinical Rehabilitation, 29(9), 844-854. doi.org/10.1177/0269215514558641
  8. Hughen, C. (2024, 3. November). Total knee replacement rehabilitation. E3 Rehab. e3rehab.com/total-knee-replacement-rehabilitation/
  9. Jette, D. U., Hunter, S. J., Burkett, L., Langham, B., Logerstedt, D. S., Piuzzi, N. S., Poirier, N. M., Radach, L. J. L., Ritter, J. E., Scalzitti, D. A., Stevens-Lapsley, J. E., Tompkins, J., & Zeni, J., Jr. (2020). Physical therapist management of total knee arthroplasty. Physical Therapy, 100(9), 1603-1631. doi.org/10.1093/ptj/pzaa099
  10. Jia, Y., Zhang, Y., Zhang, W., Xu, C., & Liu, W. (2024). Efficacy and safety of continuous passive motion and physical therapy in recovery from knee arthroplasty: A systematic review and meta-analysis. Journal of Orthopaedic Surgery and Research, 19(1), 68. doi.org/10.1186/s13018-024-04536-y
  11. Kittelson, A. J., Elings, J., Colborn, K., Hoogeboom, T. J., Christensen, J. C., van Meeteren, N. L. U., van Buuren, S., & Stevens-Lapsley, J. E. (2020). Reference chart for knee flexion following total knee arthroplasty: A novel tool for monitoring postoperative recovery. BMC Musculoskeletal Disorders, 21, 482. doi.org/10.1186/s12891-020-03493-x
  12. Papalia, R., Torre, G., Alifano, A. M., Albo, E., Papalia, G. F., Bravi, M., De Vincentis, A., Zappalà, E., Zampogna, B., & Denaro, V. (2022). Length of hospital stay after total knee arthroplasty: A correlation study on 1200 patients. Journal of Clinical Medicine, 11(8), 2114. doi.org/10.3390/jcm11082114
  13. Rashed, S., Lakhani, S., Mann, A., Best, L. M. J., Shehzad, S., & Saeed, M. Z. (2021). The impact of the largest national joint registry on current knee replacement longevity estimates: An analysis and review of knee prosthesis brand and fixation technique. The Journal of Arthroplasty, 36(9), 3168-3173.e1. (Corrigendum: The Journal of Arthroplasty, 37(2), 406-407) doi.org/10.1016/j.arth.2021.05.001
  14. Rowe, P. J., Myles, C. M., Walker, C., & Nutton, R. (2000). Knee joint kinematics in gait and other functional activities measured using flexible electrogoniometry: How much knee motion is sufficient for normal daily life? Gait and Posture, 12(2), 143-155. doi.org/10.1016/S0966-6362(00)00060-6
  15. Witjes, S., Gouttebarge, V., Kuijer, P. P. F. M., van Geenen, R. C. I., Poolman, R. W., & Kerkhoffs, G. M. M. J. (2016). Return to sports and physical activity after total and unicondylar knee arthroplasty: A systematic review and meta-analysis. Sports Medicine, 46(2), 269-292. doi.org/10.1007/s40279-015-0421-9

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