Blog

Verspannungen aus wissenschaftlicher Sicht: eine evidenzbasierte Einordnung

Jan Farber, Physiotherapeut B.Sc.
, 9 Minuten Lesezeit

Das Wichtigste in Kürze

  • Subjektiv empfundene Verspannung deckt sich nicht zuverlässig mit objektiv messbarer Muskelsteifigkeit. Aktives Krafttraining der Schulter-Nacken-Muskulatur zählt zu den am besten belegten Therapieansätzen.
  • Massage, manuelle Therapie und Faszientechniken erzeugen überwiegend nur kurzfristige Effekte, während spezifisches Krafttraining anhaltende Schmerzreduktion und Funktionsverbesserung zeigt.
  • Schonung ist nicht angezeigt. Bettruhe verzögert die Genesung, Aktivität ist das Therapieprinzip erster Wahl.

1. Kernaussagen im Überblick

  • Objektive Steifigkeit und subjektives Verspannungsgefühl korrelieren schlecht (Dieterich et al., 2020; Stanton et al., 2017). Die Evidenzlage zu erhöhter Muskelsteifigkeit bei Schmerz ist insgesamt widersprüchlich (Haueise et al., 2024).
  • Verspannte, schmerzhafte Muskeln sind eher druckempfindlich und häufig funktionell schwächer, nicht zwingend objektiv härter (Andersen et al., 2014).
  • Psychosozialer Stress und niedergedrückte Stimmung sind belegte Prädiktoren für die Entwicklung chronischer Nackenschmerzen (Shahidi et al., 2015).
  • Spezifisches Krafttraining reduziert Nacken-Schulter-Schmerzen klinisch relevant, teils schon bei zwei Minuten täglich (Andersen et al., 2011; Andersen et al., 2008; Ylinen et al., 2003).

2. Was ist überhaupt eine Verspannung?

Der Begriff Verspannung suggeriert, dass ein betroffener Muskel objektiv härter oder steifer sei als ein beschwerdefreier. Genau diese Annahme hält der wissenschaftlichen Überprüfung jedoch nur eingeschränkt stand. In einer viel beachteten Studie mit Scherwellenelastographie verglichen Dieterich und Kolleginnen die Steifigkeit der Nackenextensoren bei Frauen mit chronischen unspezifischen Nackenschmerzen mit der von beschwerdefreien Kontrollen und fanden keinen signifikanten Unterschied (Median der Nackenschmerzgruppe 11,6 kPa, Interquartilsabstand 8,9; Kontrollgruppe 13,3 kPa, Interquartilsabstand 8,6; P = 0,175), obwohl sich die Patientinnen subjektiv deutlich verspannter fühlten (vgl. Dieterich et al., 2020).

„Shear wave elastography revealed similar muscle stiffness in people with and without chronic neck pain, despite the sensation of increased neck stiffness"

Dieterich et al., 2020, S. 179

Therapeutische Ansätze, die auf eine Senkung des Muskeltonus zielen, beruhten häufig auf der Annahme, gefühlte Steifigkeit entspreche objektiver Steifigkeit. Genau diese Annahme wird durch die Ergebnisse infrage gestellt.

Ähnliches zeigte sich in der Grundlagenforschung zum Rücken. Stanton und Kollegen wiesen über drei Experimente nach, dass das Gefühl von Steifigkeit nicht mit objektiven biomechanischen Steifigkeitsmaßen zusammenhängt. Sie interpretieren das Verspannungsgefühl als schützende Wahrnehmungskonstruktion:

„feelings of back stiffness are a protective perceptual construct, rather than reflecting biomechanical properties of the back"

Stanton et al., 2017, S. 1

Menschen, die sich steif fühlten, überschätzten die auf ihre Wirbelsäule ausgeübte Kraft, waren aber sensibler für Kraftänderungen, was mit einem Schutzmechanismus vereinbar ist.

2.1 Die Befundlage ist nicht einheitlich

Einige Elastographie-Studien fanden durchaus eine erhöhte Steifigkeit des oberen Trapezius bei myofaszialem Schmerzsyndrom oder chronischem Nackenschmerz (vgl. Taş et al., 2018). Eine systematische Übersichtsarbeit mit Metaanalyse kam zu dem Schluss, dass bei chronischen Nackenschmerzen am ehesten der obere Trapezius eine erhöhte Steifigkeit aufweist, betonte aber die begrenzte Zahl der Studien und das durchweg fehlende Kausalitätsdesign (vgl. Opara und Kozinc, 2023).

Die bislang umfassendste methodische Aufarbeitung, eine Evidence Map von Haueise und Kollegen, wertete dreißig von 137 identifizierten Artikeln mit Scherwellenelastographie aus und fand nebeneinander Studien mit niedrigerer, gleicher und höherer Steifigkeit bei symptomatischen Personen:

„Existing evidence regarding the objective stiffness of muscles in musculoskeletal pain conditions is conflicting"

Haueise et al., 2024, S. 187

Die Autorinnen und Autoren benennen methodische Unterschiede als Hauptursache der Widersprüche und fanden keine hochwertige Evidenz. Für die Praxis bedeutet das: Eine objektiv erhöhte Steifigkeit ist bei Verspannungsbeschwerden weder die Regel noch gesichert, während Druckschmerzhaftigkeit und subjektives Spannungsempfinden die klinisch verlässlicheren Merkmale sind.

3. Warum fühlt sich mein Muskel verspannt an?

Verspannung ist besser als Symptom denn als isolierte mechanische Ursache zu verstehen. Das folgt aus dem Auseinanderfallen von Gefühl und Messwert und ist eine wichtige konzeptionelle Verschiebung. Die myotonometrische Forschung stützt dies: In Untersuchungen zu verzögert einsetzendem Muskelkater korrelierten objektive Steifigkeitsmessungen nicht mit den subjektiven Bewertungen von Schmerz und Steifigkeit, und auch bei chronischem Rückenschmerz war die Schmerzintensität nicht mit der myotonometrisch gemessenen Steifigkeit der lumbalen Muskulatur assoziiert.

Dieses Muster spricht dafür, dass die Empfindung Verspannung ein neurophysiologisch und psychologisch mitbestimmtes Wahrnehmungsphänomen ist, das therapeutisch über die Beeinflussung von Belastbarkeit, Schmerzverarbeitung und Bewertung adressiert werden sollte, nicht über die bloße mechanische Lockerung eines vermeintlich harten Muskels.

4. Psychischer Stress und muskuläre Beschwerden

Das biopsychosoziale Modell wird durch die Datenlage klar gestützt. In einer prospektiven Inzeptionskohorte von Büroangestellten identifizierten Shahidi und Kollegen niedergedrückte Stimmung, geringe Muskelausdauer und eine beeinträchtigte körpereigene Schmerzhemmung als prädisponierende Faktoren für die Entwicklung neu auftretender chronischer Nackenschmerzen (vgl. Shahidi et al., 2015).

Bemerkenswert ist, dass psychosozialer Stress muskuläre Beschwerden auslösen kann, ohne dass dies zwingend über eine dauerhaft erhöhte Muskelaktivität vermittelt sein muss. In Laboruntersuchungen aktivierte akuter psychosozialer Stress zwar selektiv den oberen Trapezius unabhängig von Konzentration und Haltung, doch mehrere Feldstudien zeigten, dass stressbedingter Nacken-Schulter-Schmerz nicht notwendigerweise mit erhöhter Trapeziusaktivität einhergeht.

Diese Befunde legen nahe, dass Stressmanagement eine sinnvolle Ergänzung zu biomechanisch orientierten Maßnahmen darstellt und dass die Verspannung eher Ausdruck einer komplexen Wechselwirkung aus Belastung, Stimmung und Schmerzverarbeitung ist.

5. Kraft- und Ausdauerdefizite als Risikofaktor

Ein zentrales, praxisrelevantes Ergebnis ist der Zusammenhang zwischen muskulärer Kapazität und Beschwerden. Verspannte Muskeln sind häufig eher zu schwache Muskeln. Andersen und Kollegen zeigten in einer kombinierten Fall-Kontroll- und RCT-Untersuchung, dass Frauen mit Trapeziusmyalgie über hundert wiederholte maximale Kontraktionen hinweg geringere Spitzenkraft, geringere Kraftentwicklungsrate und niedrigere EMG-Amplituden aufwiesen als gesunde Kontrollen, und dass hochintensives Krafttraining diese Kapazität wieder auf Kontrollniveau anheben konnte, begleitet von Muskelfaserhypertrophie und verbesserter Kapillarisierung (vgl. Andersen et al., 2014).

In der bereits erwähnten prospektiven Kohorte war eine schlechte Ausdauer der Nackenextensoren ein unabhängiger Prädiktor für die spätere Entwicklung chronischer Nackenschmerzen (vgl. Shahidi et al., 2015). Die klinische Logik dahinter ist plausibel: Eine höhere maximale Kraft senkt die relative Alltagsbelastung eines Muskels, wodurch monotone Halte- und Arbeitsanforderungen einen kleineren Anteil der verfügbaren Kapazität beanspruchen.

6. Massage, manuelle Therapie und Faszienbehandlung: kurzfristig ja, nachhaltig kaum

Passive Weichteiltechniken sind bei Patientinnen und Patienten beliebt und können kurzfristig lindern, doch ihre nachhaltige Wirkung ist begrenzt. Die Cochrane-Übersichtsarbeit zu Massage bei mechanischen Nackenbeschwerden kam zu dem Schluss, dass keine Praxisempfehlungen ausgesprochen werden können, weil die Wirksamkeit unsicher bleibt, und dass Massage als Einzelbehandlung allenfalls unmittelbare oder kurzfristige Effekte auf Schmerz und Druckempfindlichkeit zeigt (vgl. Haraldsson et al., 2006). Eine aktuelle systematische Übersichtsarbeit als Cochrane-Update bestätigte, dass die Schmerzreduktion je nach Vergleich variiert und die Evidenz durch Ungenauigkeit und hohes Verzerrungsrisiko limitiert ist (vgl. Gross et al., 2024).

Für Faszientechniken und Foam Rolling zeigt sich ein analoges Bild: Metaanalysen belegen akute, kurzfristige Verbesserungen der Beweglichkeit, während längerfristige Effekte weitgehend unklar bleiben (vgl. Wilke et al., 2020). Massage und manuelle Verfahren haben damit einen legitimen Platz als kurzfristig lindernde und vertrauensbildende Begleitmaßnahme, taugen aber nicht als alleinige oder kausale Behandlung von Verspannungsbeschwerden.

7. Krafttraining der Schulter-Nacken-Muskulatur: die tragende Säule

Die stärkste Evidenz für eine nachhaltige Wirkung liegt für aktives Kraft- und Widerstandstraining vor. Drei Arbeiten zeigen die Größenordnung:

Andersen et al., 2008

Spezifisches Krafttraining

Bei 48 Frauen mit Trapeziusmyalgie sank der schlimmste Schmerzwert auf der visuellen Analogskala über zehn Wochen um 35 mm, rund 79 Prozent (P < 0,001). Allgemeines Ausdauertraining ohne direkte Beteiligung des schmerzhaften Muskels erbrachte nur 5 mm (P < 0,05).

Andersen et al., 2011

Zwei Minuten täglich

An 174 Frauen und 24 Männern reduzierten zwei Minuten progressives Widerstandstraining pro Tag über zehn Wochen Schmerz um 1,4 Punkte (95-Prozent-Konfidenzintervall -2,0 bis -0,7; P < 0,0001) und Druckempfindlichkeit um 4,2 Punkte (95-Prozent-Konfidenzintervall -5,7 bis -2,7; P < 0,0001).

Ylinen et al., 2003

Kraft gegen Ausdauer gegen Beratung

An 180 Frauen mit chronischen Nackenschmerzen sank der Schmerz um rund 73 Prozent in der Kraftgruppe und 59 Prozent in der Ausdauergruppe, gegenüber 21 Prozent in der Kontrollgruppe. Die isometrische Nackenkraft verbesserte sich in der Kraftgruppe um 60 Prozent in Flexion und 42 Prozent in Extension.

Die Cochrane-Übersicht zu Übungen bei mechanischen Nackenbeschwerden ordnet dieses Bild ein: Spezifisches Kräftigungstraining der zerviko-skapulothorakalen und Schulterregion ist bei chronischem Nackenschmerz vorteilhaft, während reine Dehnübungen kaum Effekte zeigen (vgl. Gross et al., 2015). Krafttraining wirkt somit nicht, indem es einen Muskel lockert, sondern indem es seine Belastbarkeit erhöht und die relative Alltagsbeanspruchung senkt.

8. Belastung statt Schonung

Der verbreitete Mythos, verspannte oder schmerzende Muskulatur solle geschont werden, ist durch die Evidenz klar widerlegt. Die Cochrane-Übersicht zur Bettruhe bei akutem Rückenschmerz zeigt mit Evidenz moderater Qualität, dass Menschen mit akutem Rückenschmerz kleine Vorteile bei Schmerzlinderung und Funktion erfahren, wenn ihnen zu Aktivität statt zu Bettruhe geraten wird (Schmerz standardisierte Mittelwertdifferenz 0,22, 95-Prozent-Konfidenzintervall 0,02 bis 0,41; Funktion standardisierte Mittelwertdifferenz 0,29, 95-Prozent-Konfidenzintervall 0,09 bis 0,49) (vgl. Dahm et al., 2010).

Die frühere systematische Aufarbeitung von Waddell und Kollegen fasste bereits zusammen, dass Bettruhe die Genesung verzögern kann, während der Rat, aktiv zu bleiben und gewöhnliche Tätigkeiten fortzusetzen, zu rascherer Rückkehr an den Arbeitsplatz, weniger chronischer Behinderung und weniger Rückfällen führt (vgl. Waddell et al., 1997). Die konsequente Übertragung auf Verspannungsbeschwerden lautet: Aktivität, dosierte Belastung und gezieltes Training sind das therapeutische Prinzip, nicht Ruhigstellung.

9. Empfehlungen für die Praxis

Zunächst sollte in der Patientenkommunikation die Deutungshoheit verschoben werden: Verspannung ist als Empfindung ernst zu nehmen, aber nicht mit einem objektiv harten oder geschädigten Muskel gleichzusetzen. Diese Edukation nimmt Bedrohungswahrnehmung und begründet den Verzicht auf Schonung.

Im nächsten Schritt sollte progressives Krafttraining der Schulter-Nacken-Muskulatur zum Kern des Behandlungsplans werden, beginnend mit niedrigschwelligen Dosen wie zwei bis zehn Minuten täglich mit elastischem Widerstand, die nachweislich adhärenzfreundlich und wirksam sind. Passive Verfahren wie Massage oder Faszientechniken können begleitend zur kurzfristigen Linderung und zum Beziehungsaufbau eingesetzt werden, sollten aber nie als alleinige oder kausale Therapie deklariert werden. Parallel gehören Screening und Ansprache psychosozialer Faktoren wie Stress und niedergedrückter Stimmung zum Standard, da diese die Chronifizierung mitbestimmen.

Als Benchmark für die Anpassung gilt: Bleibt nach etwa sechs bis acht Wochen strukturierten, progressiv gesteigerten Trainings eine relevante Schmerz- oder Funktionsverbesserung aus, sollten Trainingsdosis, Ausführung und Adhärenz überprüft und psychosoziale Faktoren vertieft adressiert werden.

Ärztlich abklären

Verschlechtern sich die Beschwerden deutlich oder treten neurologische Warnzeichen auf, etwa Kraftverlust, Taubheitsgefühle oder ausstrahlende Symptome in Arm oder Hand, ist eine erneute ärztliche Abklärung angezeigt.

10. Einschränkungen der Evidenz

  • Die Evidenz zur objektiven Muskelsteifigkeit ist widersprüchlich und methodisch heterogen. Scherwellenelastographie und Myotonometrie sind nicht standardisiert, weshalb sowohl Studien mit als auch ohne erhöhte Steifigkeit existieren. Aussagen dazu sollten differenziert erfolgen und nicht als absolute Gewissheit dargestellt werden.
  • Viele der Krafttrainingsstudien stammen aus einer Forschungsgruppe um Lars L. Andersen und wurden überwiegend an Büroangestellten und an Frauen mit Trapeziusmyalgie durchgeführt, was die Übertragbarkeit auf andere Populationen einschränken kann.
  • Ein Teil der Evidenz gegen Schonung beruht auf Studien zu Rückenschmerz und akuter Lumbago, deren Übertragung auf unspezifische Nackenverspannung plausibel, aber nicht in jedem Detail direkt belegt ist.
  • Es wurden ausschließlich auf PubMed verifizierte Quellen verwendet. Einzelne Detailbefunde stammen aus Primärstudien, die im Fließtext bewusst zurückhaltend interpretiert wurden.

11. Quellenverzeichnis

  1. Andersen, L. L., Kjaer, M., Søgaard, K., Hansen, L., Kryger, A. I., & Sjøgaard, G. (2008). Effect of two contrasting types of physical exercise on chronic neck muscle pain. Arthritis & Rheumatism, 59(1), 84-91. doi.org/10.1002/art.23256
  2. Andersen, L. L., Saervoll, C. A., Mortensen, O. S., Poulsen, O. M., Hannerz, H., & Zebis, M. K. (2011). Effectiveness of small daily amounts of progressive resistance training for frequent neck/shoulder pain: Randomised controlled trial. Pain, 152(2), 440-446. doi.org/10.1016/j.pain.2010.11.016
  3. Andersen, L. L., Andersen, C. H., Skotte, J. H., Suetta, C., Søgaard, K., Saltin, B., & Sjøgaard, G. (2014). High-intensity strength training improves function of chronically painful muscles: Case-control and RCT studies. BioMed Research International, 2014, 187324. doi.org/10.1155/2014/187324
  4. Dahm, K. T., Brurberg, K. G., Jamtvedt, G., & Hagen, K. B. (2010). Advice to rest in bed versus advice to stay active for acute low-back pain and sciatica. Cochrane Database of Systematic Reviews, (6), CD007612. doi.org/10.1002/14651858.CD007612
  5. Dieterich, A. V., Yavuz, U. Ş., Petzke, F., Nordez, A., & Falla, D. (2020). Neck muscle stiffness measured with shear wave elastography in women with chronic nonspecific neck pain. Journal of Orthopaedic & Sports Physical Therapy, 50(4), 179-188. doi.org/10.2519/jospt.2020.8821
  6. Gross, A., Kay, T. M., Paquin, J. P., Blanchette, S., Lalonde, P., Christie, T., … Santaguida, P. L. (2015). Exercises for mechanical neck disorders. Cochrane Database of Systematic Reviews, (1), CD004250. doi.org/10.1002/14651858.CD004250.pub5
  7. Haraldsson, B. G., Gross, A. R., Myers, C. D., Ezzo, J. M., Morien, A., Goldsmith, C., … Bronfort, G. (2006). Massage for mechanical neck disorders. Cochrane Database of Systematic Reviews, (3), CD004871. doi.org/10.1002/14651858.CD004871.pub3
  8. Haueise, A., Le Sant, G., Eisele-Metzger, A., & Dieterich, A. V. (2024). Is musculoskeletal pain associated with increased muscle stiffness? Evidence map and critical appraisal of muscle measurements using shear wave elastography. Clinical Physiology and Functional Imaging, 44(3), 187-204. doi.org/10.1111/cpf.12870
  9. Opara, M., & Kozinc, Ž. (2023). Which muscles exhibit increased stiffness in people with chronic neck pain? A systematic review with meta-analysis. Frontiers in Sports and Active Living, 5, 1172514. doi.org/10.3389/fspor.2023.1172514
  10. Shahidi, B., Curran-Everett, D., & Maluf, K. S. (2015). Psychosocial, physical, and neurophysiological risk factors for chronic neck pain: A prospective inception cohort study. The Journal of Pain, 16(12), 1288-1299. doi.org/10.1016/j.jpain.2015.09.002
  11. Stanton, T. R., Moseley, G. L., Wong, A. Y. L., & Kawchuk, G. N. (2017). Feeling stiffness in the back: A protective perceptual inference in chronic back pain. Scientific Reports, 7, 9681. doi.org/10.1038/s41598-017-09429-1
  12. Taş, S., Korkusuz, F., & Erden, Z. (2018). Neck muscle stiffness in participants with and without chronic neck pain: A shear-wave elastography study. Journal of Manipulative and Physiological Therapeutics, 41(7), 580-588. doi.org/10.1016/j.jmpt.2018.01.007
  13. Waddell, G., Feder, G., & Lewis, M. (1997). Systematic reviews of bed rest and advice to stay active for acute low back pain. British Journal of General Practice, 47(423), 647-652.
  14. Wilke, J., Müller, A. L., Giesche, F., Power, G., Ahmedi, H., & Behm, D. G. (2020). Acute effects of foam rolling on range of motion in healthy adults: A systematic review with multilevel meta-analysis. Sports Medicine, 50(2), 387-402. doi.org/10.1007/s40279-019-01205-7
  15. Ylinen, J., Takala, E. P., Nykänen, M., Häkkinen, A., Mälkiä, E., Pohjolainen, T., … Airaksinen, O. (2003). Active neck muscle training in the treatment of chronic neck pain in women: A randomized controlled trial. JAMA, 289(19), 2509-2516. doi.org/10.1001/jama.289.19.2509

Hinweis zur Cochrane-Zitierung: Die Übersicht von Gross et al. zu Übungen bei mechanischen Nackenbeschwerden (CD004250.pub5, 2015) und das Massage-Update wurden auf PubMed verifiziert. Für das im Text erwähnte Massage-Update (Gross et al., 2024) gilt, dass die zugrunde liegende Cochrane- und Folgeliteratur fortlaufend aktualisiert wird. Vor einer Veröffentlichung sollte die exakte Version gegen den aktuellen PubMed-Eintrag abgeglichen werden.

Verspannungen, die nicht weggehen?

Wenn dich Nacken oder Schultern seit Längerem begleiten und Massagen nur kurz helfen, schauen wir uns in der Praxis in Mülheim-Kärlich bei Koblenz gemeinsam an, woran das liegt.